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Brauchen Männer Vorsorgeuntersuchungen?

Männer gehen meist erst zum Arzt, wenn schwerwiegende Erkrankungen oder Probleme bereits vorhanden sind. Zur Krebsvorsorge gehen beispielsweise nur 18 Prozent der Männer, von den Frauen sind es immerhin 50 Prozent.

Ab welchem Alter sollten sich Männer vermehrt Gedanken zum Thema Vorsorge machen?

Bereits ab dem 40. Lebensjahr können sich die ersten Schwachstellen zeigen. Aber es lassen sich in diesem Alter noch die entscheidenden Weichen für eine gesundheitliche Zukunft stellen. Denn bei Vorsorge sollte es nicht nur darum gehen, Krankheiten auszuschließen, sondern mögliche Risiken zu erkennen, die später einmal zu Krankheiten werden können, und diese dann zu beheben.

Sind die von den Krankenkassengezahlten Untersuchungen denn nicht ausreichend?

Die von den Kassen gezahlten Vorsorgeleistungen decken ein Grundrisiko aller Versicherten ab. Das individuelle Risiko eines Einzelnen bleibt dabei jedoch zu wenig beachtet. Gerade wer evtl. familiär eine gesundheitliche Vorbelastung hat, beruflich stark eingespannt ist und unter Stress leidet oder persönliche Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht oder Bluthochdruck aufweist, sollte eine individuell angepasste Vorsorgeberatung erhalten.

Welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL) sind auch für sich "gesund fühlende" Männer sinnvoll?

Diese zusätzliche Untersuchungen sollten sich an dem individuellen Risikoprofil orientieren. Erweiterte Blutuntersuchungen wie PSA-Wert sollen jedem Patienten ab dem 40. Lebensjahr angeboten werden. Technische Untersuchungen wie EKG und Lungenfunktion, ggf. eine Ergometrie bieten eine erweiterte Beurteilbarkeit des Gesundheitszustandes.

Wo liegen bei Männern die häufigsten gesundheitlichen Knackpunkte?

Welche sind es und in welcher Lebensphase treten sie meist auf? Eine wesentliche Schwachstelle der Männer ist das Herz. Zwischen 35 und 65 Jahren sterben sie laut Weltgesundheitsorganisation fünfmal häufiger an Herzkrankheiten als Frauen. Bereits junge Männer leiden häufig unter Bluthochdruck, ohne davon zu wissen. Das kann zu Organschäden und Schlaganfällen führen. Das erhöhte Risiko für Männer liegt zum Teil an biologischen Faktoren wie einem anderen Hormonhaushalt und einer anderen genetisch bedingten Elastizität der Gefäße. Vielfach lassen sich auch Stoffwechselstörungen wie überhöhte Blutfette diagnostizieren, die das Herzinfarktrisiko zusätzlich erhöhen.

Ab einem Alter von 20 Jahren leidet jeder fünfte Mann unter gelegentlichen Erektionsstörungen. Für die meisten immer noch ein Tabuthema, dabei können Probleme mit der Potenz bereits erste Warnhinweise für eine organische Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems sein und sollten sehr ernst genommen werden. Selten haben sie psychische Ursachen oder liegt es an einem Mangel an Testosteron. Oft wird die Erektion durch eine schlechte Durchblutung erschwert. Sie kann durch Diabetes, Bluthochdruck, Herzprobleme oder Nervenerkrankungen bedingt sein.

Männer, die überwiegend im Büro und damit sitzend arbeiten, haben zudem schon ab 40 Haltungsschäden im Bereich des Muskel- und Wirbelsäulenapparates.

Sind Männer stärker gefährdet als Frauen?

Woran liegt das? Häufig sind Männer risikobereiter und achten weniger auf Signale ihres Körpers. Männer haben die Rolle, immer stark sein zu müssen und keine Schwächen zeigen zu dürfen. Sie sind in ihrer häufigen Rolle als Ernährer der Familie gezwungen, fit und leistungsfähig zu sein und können sich scheinbar keine Krankheiten leisten.

Im Vergleich zu Frauen trinken Männer mehr Alkohol, rauchen mehr und ernähren sich ungesünder. Alle diese Faktoren schwächen das männliche Herz-Kreislaufsystem. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer in Deutschland beträgt derzeit ca. 76 Jahre. Bei Frauen liegt sie mit ca. 80 Jahren um 4 Jahre höher!

Gibt es Empfehlungen zum Lebensstil für die entsprechenden Lebensphasen eines Mannes?

Männer bis 40 sollten trotz Karriere, Familie, Hausbau und anderem die Gesundheit nicht ganz vergessen und auf Ausgleich durch Sport und Entspannung achten. Männer zwischen 40 und 50 sollten ihr Gewicht im Auge behalten und zur gesundheitlichen Prävention verstärkt Ausdauersport treiben. Zwischen 50 und 60: Signale des Körpers ernst nehmen. Risiken für Herzinfarkt oder Prostatakrebs steigen. Vorsorgeuntersuchungen nicht aufschieben.

Ab 60 Jahren: Wer seine Gesundheit gepflegt hat, genießt jetzt den Ertrag. Nun heißt es dranbleiben. Kraft und Ausdauertraining mit Dehnung kombinieren. Soziale Kontakte in Familie und Freundeskreis pflegen.

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